ICHTHRALETTEN 200 mg
Beschreibung
Zusammensetzung
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.
| Wirkstoff | Natriumbituminosulfonat | 200 mg |
| Hilfsstoff | Ton, weißer | + |
| Hilfsstoff | Lactose-1-Wasser | + |
| entspricht | Lactose | 11,4 mg |
| Hilfsstoff | Copovidon | + |
| Hilfsstoff | Glycerol 85% | + |
| Hilfsstoff | Stearinsäure | + |
| Hilfsstoff | Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff | Talkum | + |
| Hilfsstoff | Arabisches Gummi | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 6000 | + |
| Hilfsstoff | Saccharose | 189,72 mg |
| Hilfsstoff | Eisenoxide und -hydroxide | + |
| Hilfsstoff | Montanglycolwachs | + |
| Hilfsstoff | Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1) | + |
Wirkung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Natriumbituminosulfonat ist ein sulfoniertes Schieferöl. Natriumbituminosulfonat hat eine entzündungshemmende, antibakterielle und pilzhemmende Wirkung. Der Wirkstoff beruhigt gereizte Haut und hemmt eine übermäßige Talgdrüsenproduktion.
Anwendungsgebiete
- Entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich (Rosacea) auch mit Talgdrüsenüberproduktion
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Schieferöl (Ichthammol, Ichthyol, Tiroler Steinöl)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Dosierung und Anwendungshinweise
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Behandlungsbeginn (1. und 2. Woche der Therapie):
Alle Altersgruppen | 2 Tabletten | 3-mal täglich | vor der Mahlzeit
Folgebehandlung (ab der 3. Woche der Therapie):
Alle Altersgruppen | 1 Tablette | 3-mal täglich | vor der Mahlzeit
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Behandlungsdauer sollte 6 Wochen nicht überschreiten.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
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